Pilzkundliches Museum

Foto: Tourismus, Kur und Stadtentwicklung Bad Laasphe

In einem der waldreichsten Kreise Deutschlands darf ein pilzkundliches Museum nicht fehlen. Denn wo, wenn nicht in den Wittgensteiner Wäldern, gibt es so gute Voraussetzungen für Pilzvorkommen?

Von den mehr als 4.000 in NRW nachgewiesenen Pilzarten ist fast ein Viertel der Arten mit Hinweisen zu Speisewert, Ökologie und Gefährdung im Museum ausgestellt. Ob Laie oder Pilzfachmann, jeder Naturfreund bekommt im Museum viele nützliche Informationen geboten und kann sich mit den verschiedenen Pilzarten vertraut machen.

Die Idee hinter dem Museum war der Wunsch, Pilze unabhängig der Witterung ausstellen zu können. Durch Gefriertrocknung wurde dies möglich. Mittlerweile sind in der Ausstellung nahezu 900 verschiedene Arten überwiegend aus der Umgebung von Bad Laasphe, aber auch „exotische“ Pilze anderer Regionen zu betrachten. In der Hauptsaison gibt es zusätzlich eine Frischpilzausstellung.

Informationen über die Lebensweise, Fortpflanzung und den Artenschutz stehen im Museum bereit. Aber auch weniger bekannte Eigenschaften der Pilze werden vorgestellt, wie zum Beispiel die Rolle in der Medizin oder in Religionen.

Ein derartiger Überblick über das Pilzreich gibt es nur in wenigen Museen. Wer sich für Pilze interessiert, sollte auf jeden Fall einmal vorbeischauen.

Kontakt und weitere Informationen:

Pilzkundemuseum
Museumsleitung: Volker Walther
Wilhelmsplatz 3
57334 Bad Laasphe
Telefon (0 27 52) 8 98
Telefax (0 27 52) 77 89

www.pilzmuseum.de