Schmiedemuseum Arfeld

Ein echter Hammer

Die Schmiede in Arfeld wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Um die folgende Jahrhundertwende wurde das Gebäude um eine Wagnerei und ein Wasserrad aus Metall erweitert. Über ein Drahtseil wurde die Kraft des Wassers zur innenliegenden Transmission übertragen. Für damalige Verhältnisse eine moderne Anlage: So wurden Wagen in Stahl- und Holzbauweise sowie landwirtschaftliche Geräte unter dem Dach der Schmiede und Wagnerei ­hergestellt. Das Beschlagen von Ochsen, Kühen und Pferden gehörte auch zur täglichen Arbeit.

Als der Schmiedebetrieb im Jahr 1970 eingestellt worden war, übernahm der örtliche Heimatverein die Regie. Die Mitglieder reparierten und res­taurierten Schmiede, Wagnerei, Werkzeuge und Maschinen. Im Jahr 2004 entstand ein Anbau für den nach Originalzeichnungen nachgebauten Arfelder Hammer. Sehenswert ist auch die Ausstellung der handwerklichen und landwirtschaftlichen Gerätschaften im Obergeschoss.

Heute steht die Schmiede unter Denkmalschutz und ist auf jeden Fall einen Besuch wert – vor allem weil die „glühenden Fans“ dort selbst noch Eisen über dem Feuer schmieden können. Als Besonderheit bietet der Heimatverein ein Trau­zimmer des Standesamtes Bad Berleburg an.

Kontakt und weitere Informationen:

Schmiede Arfeld
Arfetalstraße 13 a
57319 Bad Berleburg
Telefon (0 27 55) 96 92 22
E-Mail kontakt@heimatverein-arfeld.de

Ansprechpartner:
Heimatverein Arfeld
Andreas Becker

www.heimatverein-arfeld.de

Anfahrt: